
In Deutschland kommt es alle zwei Minuten zu einem Wildunfall – allein 2024 wurden 276.000 solcher Kollisionen gemeldet, mit einem Gesamtschaden von 1,1 Milliarden Euro. Besonders gefährdete Regionen wie Nürnberg, Feucht und Allersberg weisen durch dichte Wälder und Landstraßen ein erhöhtes Risiko auf. Wildschweine und Hirsche können bei einem Aufprall Kräfte von bis zu 5 Tonnen entwickeln, was erhebliche Schäden und Gefahren für die Gesundheit bedeutet.
Inhaltsverzeichnis
Das KFZ-Sachverständigenbüro MAIBACH in Allersberg hilft Ihnen bei der Schadensdokumentation und Abwicklung mit der Versicherung – für eine schnelle Regulierung und faire Entschädigung. Kontaktieren Sie uns unter: Maibach GmbH, Neumarkter Str. 39, 90584 Allersberg

Wildunfall-Statistiken Deutschland 2024: Zahlen, Kosten und Hochrisikozeiten
In den Regionen Nürnberg, Feucht und Allersberg wird das Risiko von Wildunfällen durch die Nähe von Straßen zu Waldflächen besonders deutlich. Bundesstraßen und Autobahnen gehören zu den gefährlichsten Strecken, da hohe Geschwindigkeiten und dichter Verkehr hier häufig aufeinandertreffen. Besonders gefährdete Zonen liegen oft an Straßen, die direkt an Wälder oder Hecken angrenzen. Diese natürlichen Elemente bieten Rehen Schutz und sind statistisch mit einer höheren Unfallrate verbunden.
Ein weiteres Problem sind ältere Wildschutzzäune. Nach 15 bis 25 Jahren verlieren sie ihre Wirksamkeit, da Wildschweine, Füchse oder Dachse sie untergraben oder bestehende Lücken erweitern können. Gelangen Tiere auf die Fahrbahn, erschweren Leitplanken und Zäune das Ausweichen, wodurch die Straße zur gefährlichen Falle wird. Diese Risiken werden durch saisonale Einflüsse zusätzlich verstärkt.
Neben den strukturellen Gefahren sind auch saisonale Faktoren entscheidend. Besonders Dämmerung und Morgengrauen gelten als kritische Zeiten, da viele Wildtiere dann verstärkt aktiv sind. Während der Zeitumstellung im Frühling und Herbst steigt das Unfallrisiko zusätzlich, da Berufsverkehr und schlechte Sichtverhältnisse zusammenkommen.
Im Herbst erhöht die Paarungszeit das Risiko von Kollisionen, während im Frühling die Nahrungssuche und die Geburt von Jungtieren zu veränderten Bewegungsmustern führen. Wetterbedingungen wie Nebel und starker Regen verschärfen die Situation weiter. Ein wichtiger Punkt: Wildtiere treten oft in Gruppen auf, was das Risiko für Mehrfachkollisionen erhöht.
Im nächsten Abschnitt erfahren Sie, welche Maßnahmen Sie ergreifen können, um Wildunfälle zu vermeiden und sicherer unterwegs zu sein.
Die wirksamste Methode, Wildunfälle zu verhindern, ist ein angepasstes Fahrverhalten. Besonders in den Regionen Nürnberg, Feucht und Allersberg können Sie durch gezielte Maßnahmen Ihr Risiko erheblich verringern. Jährlich gibt es in Deutschland über 260.000 Wildunfälle, die oft hohe Sachschäden verursachen. Viele dieser Kollisionen lassen sich durch umsichtiges Verhalten vermeiden. Hier erfahren Sie, wie Sie mit einfachen Schritten sicherer unterwegs sind.
Eine gute Sicht ist entscheidend, um Wildtiere frühzeitig zu erkennen. Achten Sie darauf, dass Ihre Scheinwerfer sauber und funktionstüchtig sind. Verschmutzte Leuchten schränken die Sicht ein und können verhindern, dass Sie Tiere rechtzeitig wahrnehmen. Nutzen Sie bei Dunkelheit das Fernlicht, um die Fahrbahn besser auszuleuchten, und schalten Sie sofort auf Abblendlicht, wenn Sie ein Tier sehen. So vermeiden Sie, dass das Tier durch das Licht geblendet wird und orientierungslos reagiert.
Zusätzlich können kurze Hupensignale helfen, Tiere von der Straße zu vertreiben. Wichtig: Hupen Sie erst, nachdem Sie das Licht gedimmt haben, damit das Tier einen klaren Fluchtweg erkennen kann. Neben der Fahrzeugvorbereitung ist auch Ihr Fahrverhalten entscheidend.
In Gebieten mit Wildwechsel sollten Sie besonders aufmerksam und vorsichtig fahren. Reduzieren Sie Ihre Geschwindigkeit an Wald-Feld-Übergängen und achten Sie auf Wildwechselschilder. Hecken und Büsche entlang der Straße können ein Hinweis auf mögliche Tierbewegungen sein. Beobachten Sie die Fahrbahnränder genau, um reflektierende Augen oder Bewegungen frühzeitig wahrzunehmen.
Wenn ein Tier die Straße überquert, rechnen Sie damit, dass weitere Tiere folgen könnten – zum Beispiel bewegen sich Rehe oft in Gruppen. Beschleunigen Sie nicht sofort, nachdem das erste Tier die Straße passiert hat. Sollte es zu einer unvermeidbaren Situation kommen, bremsen Sie kontrolliert und halten Sie das Lenkrad fest. Hektische Ausweichmanöver können gefährlich sein und zu Kollisionen mit dem Gegenverkehr oder festen Hindernissen führen. Bleiben Sie ruhig und konzentriert, um die Situation bestmöglich zu bewältigen.
Wildunfälle erfordern in den ersten Minuten umsichtiges Handeln, um Ihre Sicherheit, die anderer Verkehrsteilnehmer und eine reibungslose Schadensabwicklung zu gewährleisten. In Deutschland gibt es täglich etwa 800 Kollisionen mit Wildtieren, und jährlich sterben rund 300.000 Wildtiere im Straßenverkehr. Besonders betroffen sind Regionen wie Nürnberg, Feucht und Allersberg, wo solche Unfälle aufgrund regionaler Gegebenheiten häufiger auftreten. Hier erfahren Sie, wie Sie die Unfallstelle sichern und den Vorfall korrekt dokumentieren.
Schalten Sie sofort die Warnblinkanlage ein, ziehen Sie Ihre Warnweste an und stellen Sie das Warndreieck auf – mindestens 100 Meter entfernt auf Landstraßen und 200 Meter auf Autobahnen. Bleiben Sie hinter der Leitplanke und betreten Sie die Fahrbahn nur, wenn es absolut notwendig ist.
Wichtig: Berühren Sie verletzte oder tote Tiere nicht. Verletzte Tiere können unvorhersehbar reagieren, und tote Tiere könnten Krankheitserreger übertragen. Falls ein totes Tier eine akute Gefahr darstellt, ziehen Sie es nur mit Handschuhen an den Fahrbahnrand. Beobachten Sie flüchtende Tiere und merken Sie sich ihre Fluchtrichtung, damit der zuständige Jäger informiert werden kann.
Nachdem die Unfallstelle gesichert ist, geht es an die Dokumentation des Vorfalls und die Benachrichtigung der Behörden.
Rufen Sie die Polizei unter 110 an, lassen Sie sich eine Wildunfallbescheinigung ausstellen und dokumentieren Sie die Situation: Fotografieren Sie den Schaden am Fahrzeug, die Unfallstelle und das Tier. Notieren Sie außerdem die Kontaktdaten möglicher Zeugen. Das Melden des Unfalls ist gesetzlich vorgeschrieben – andernfalls drohen Anzeigen wegen Tierquälerei oder Fahrerflucht. Das Mitnehmen eines toten Tieres gilt als Wilderei.
Die Dokumentation ist entscheidend für das Haftpflichtschadengutachten und die spätere Schadensregulierung.
Für die Region Nürnberg, Feucht und Allersberg: Das KFZ-Sachverständigenbüro MAIBACH steht Ihnen nach einem Wildunfall kompetent zur Seite. Wir erstellen ein unabhängiges Gutachten, dokumentieren alle Schäden professionell und unterstützen Sie bei der Kommunikation mit Ihrer Versicherung – damit Sie eine faire und vollständige Schadensregulierung erhalten.
Nach der Absicherung und Dokumentation der Unfallstelle geht es darum, den Schaden mit Ihrer Versicherung zu regulieren. In der Regel deckt eine Teilkasko-Versicherung direkte Kollisionen mit Wildtieren ab, während eine Vollkasko-Versicherung auch Schäden durch Ausweichmanöver übernimmt. Für eine vollständige Abwicklung ist ein unabhängiges Gutachten unerlässlich.
Die Wildschadenbescheinigung, die Sie von der Polizei oder einem Jäger erhalten, dokumentiert lediglich den Wildunfall. Um den genauen Schaden zu erfassen, benötigen Sie ein unabhängiges Gutachten. Das KFZ-Sachverständigenbüro MAIBACH bietet in Nürnberg, Feucht und Allersberg umfassende Haftpflichtschadengutachten an. Diese beinhalten detaillierte Fotos der Schäden, eine Reparaturkostenaufstellung und die Beweissicherung.
Wichtig: Reparieren oder verkaufen Sie Ihr Fahrzeug erst nach der Begutachtung. Andernfalls riskieren Sie, dass Ihre Ansprüche abgelehnt werden. Ein Beispiel: Das Amtsgericht München wies 2024 eine Forderung über 2.730 € ab, da der erforderliche Nachweis fehlte.
Auch nach einer fachgerechten Reparatur wird Ihr Fahrzeug als Unfallwagen eingestuft, was den Wiederverkaufswert senkt. Diese Wertminderung können Sie als Entschädigung geltend machen. Die Ruhkopf/Sahm-Formel ist eine gängige Methode zur Berechnung und berücksichtigt das Alter des Fahrzeugs sowie das Verhältnis von Reparaturkosten zum Wiederbeschaffungswert.
Ansprüche auf Wertminderung bestehen oft bei Fahrzeugen, die jünger als 5 Jahre oder weniger als 100.000 km gefahren sind. Bei gepflegten Premiumfahrzeugen kann dies auch darüber hinaus gelten. Versicherungen versuchen jedoch häufig, mit alternativen Methoden wie der Halbgewachs-Formel niedrigere Beträge anzusetzen. Ein unabhängiger Gutachter wie MAIBACH sorgt für eine faire Berechnung Ihrer Ansprüche, einschließlich des Nutzungsausfalls während der Reparaturzeit.
Im nächsten Schritt werfen wir einen Blick darauf, welches Betreuungsmodell – Basis-Begutachtung oder Komplettservice – besser zu Ihrem Fall passt.
| Leistung | Basis-Begutachtung | Komplettservice |
|---|---|---|
| Umfang | Schadensbericht, Kostenvoranschlag, Beweissicherung | Alle Basis-Leistungen plus persönliche Beratung und 24/7-Betreuung |
| Preis | Auf Anfrage | Auf Anfrage |
| Vorteile | Kostengünstig, grundlegende Dokumentation | Rundum-Sorglos-Paket mit vollständiger Unterstützung |
| Geeignet für | Kleinere Schäden, klare Haftungslage | Komplexe Fälle, höhere Schadenssummen, Wertminderungsansprüche |
Das KFZ-Sachverständigenbüro MAIBACH hilft Ihnen, die passende Option für Ihren Wildunfall zu wählen.
Kontaktieren Sie uns direkt – wir stehen Ihnen rund um die Uhr zur Verfügung und übernehmen die gesamte Kommunikation mit Ihrer Versicherung. So erhalten Sie schnell und unkompliziert Ihre Entschädigung. Vertrauen Sie auf MAIBACH – Ihren unabhängigen Gutachter in Nürnberg, Feucht und Allersberg – für eine reibungslose Abwicklung.
Vorausschauendes Fahren ist der Schlüssel, um das Risiko von Wildunfällen in Nürnberg, Feucht und Allersberg deutlich zu senken. Reduzieren Sie Ihre Geschwindigkeit in Wald- und Feldgebieten, vor allem in der Dämmerung. Schon eine Geschwindigkeitsminderung von 20 km/h kann den Bremsweg um etwa 25 Meter verkürzen – ein Unterschied, der in kritischen Momenten Leben retten kann. Sollte es dennoch zu einem Zusammenstoß kommen, sichern Sie zunächst die Unfallstelle und den entstandenen Schaden. Danach steht die professionelle Begutachtung an erster Stelle.
Eine fachgerechte Schadensbewertung ist entscheidend, um eine faire Entschädigung zu erhalten. Bei durchschnittlichen Kosten von 4.150 € pro Wildunfall im Jahr 2024 und möglichen Wertminderungsansprüchen sollten Sie auf Expertise setzen. Das KFZ-Sachverständigenbüro MAIBACH in Allersberg bietet unabhängige Gutachten an, sichert Beweise wie Haarspuren und berechnet die Wertminderung nach anerkannten Standards.
Ein wichtiger Hinweis: Verzichten Sie vor der Begutachtung auf Wagenwäsche und Reparaturen. Wenden Sie sich direkt an MAIBACH – das Team steht Ihnen rund um die Uhr zur Verfügung und übernimmt die gesamte Kommunikation mit der Versicherung. So erhalten Sie schnell und unkompliziert die Entschädigung, die Ihnen zusteht.
Verlassen Sie sich auf MAIBACH, Ihren unabhängigen Gutachter vor Ort. Kontaktieren Sie uns unter: Maibach GmbH, Neumarkter Str. 39, 90584 Allersberg – Ihr Ansprechpartner für Nürnberg, Feucht und Allersberg.
In der Regel übernimmt die Versicherung keine Kosten, wenn Sie ausweichen und dabei kein Tier treffen. Der Schutz bei einem Wildunfall greift meistens nur dann, wenn es tatsächlich zu einer Kollision mit einem Wildtier gekommen ist. Tipp: Werfen Sie einen Blick in Ihre Vertragsbedingungen oder ziehen Sie einen unabhängigen Gutachter hinzu, um sicherzugehen.
Wenn das Tier nach dem Zusammenstoß flüchtet, können Sie den Wildunfall dennoch nachweisen. Machen Sie Fotos vom Schaden am Fahrzeug, von Haarresten, Blutspuren und der Umgebung. Diese Dokumentation ist entscheidend. Kontaktieren Sie die Polizei, denn deren Protokoll ist ein wesentlicher Nachweis für Ihre Versicherung. Notieren Sie außerdem den genauen Unfallort sowie eventuelle Warnschilder in der Nähe. Für eine verlässliche Einschätzung des Schadens kann es sinnvoll sein, einen unabhängigen Gutachter hinzuzuziehen.
Ein unabhängiges Haftpflichtschadengutachten wird benötigt, wenn es darum geht, den Schaden genau zu bewerten, eine mögliche Wertminderung festzustellen und rechtssichere Beweise zu sichern, um Ansprüche gegenüber der gegnerischen Versicherung geltend zu machen. Im Gegensatz dazu liefert ein Kostenvoranschlag lediglich eine ungefähre Schätzung der Reparaturkosten und dient nicht als Beweismittel.